Wow, mit so viel Resonanz zu meinem Beitrag über Service Design und User Experience habe ich nicht gerechnet! Auch auf dem UX-Camp wurde das Thema weiter diskutiert und ich hatte viele tolle und inspirierende Gespräche. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!
Im Gegensatz zum ursprünglichen Beitrag möchte ich diesmal vielmehr meine Gedanken zum Thema schreiben.

Der Stein der Weisen

Das Thema um das "wer bin ich" und "was mache ich" treibt viele frisch-gewordene UX-Designer und Service Designer. Und jede Frage der Eltern, der Freunde oder der Kunden bringt uns stets dazu, uns erklären zu müssen. Doch warum ist es so wichtig, zu wissen, wer man ist? Viel wichtiger ist doch, was man macht und was einen treibt.

Mich treibt die Renaturierung der Welt mit kleinen Schritten. Ich möchte sie begreifbarer, verständlicher, einsichtiger, natürlicher machen. Und ich fange mit dem Unnatürlichsten unserer Welt an - der Interaktion zwischen Mensch und Computer.

Wir sollten aufhören, uns selbst zu definieren und anfangen, uns zu verständigen. Für eine optimale Zusammenarbeit ist es wichtig zu wissen, wer was macht. Aber nicht, wer was ist.

Mein Fazit

Es ist nicht unsere individuelle Expertise oder eine Spezialisierung, die uns die Berufung schenkt. Es ist das miteinander. Das Teamwork. Wir setzen mit jedem neuen Projekt nur mit unserem Team immer höhere Maßstäbe. Unsere Expertise ist das miteinander füreinander. Unsere Expertise heißt Interdisziplinarität.

Wir bewegen. Gemeinsam.